Nikotinabhaengigkeit
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19.05.2012
Arzt Raucherentwöhnung

Arzt Raucherentwöhnung

 

 

Eigentlich hat man schon lange damit gerechnet, dass beim nächsten Termin bei Arzt das Thema „Rauchen“ angeschnitten wird. Schließlich sind die gesundheitlichen Beschwerden, die mit dem jahrelangen Tabakkonsum verbunden sind, nicht mehr zu verschweigen. Man bekommt seit Monaten nicht mehr so gut Luft, ist oft kurzatmig, auch die Haut sieht grau und faltig aus. Die morgendlichen Hustenanfälle, die man ja früher nicht hatte, werden immer häufiger. Man hat auch manchmal das Gefühl, dass die Beine nicht mehr so gut durchblutet werden. Doch jetzt hat man den Salat.

 

Der Arzt macht einen darauf bewusst darauf aufmerksam, dass man unbedingt sein Rauchverhalten überdenken muss und schleunigst mit dem Rauchen aufhören sollte, damit nicht noch gravierendere gesundheitliche Schäden auftreten. Momentan hat man noch die Chance, dass sich der Körper nach einer Raucherentwöhnung erholen kann. Aber je länger man den Zeitpunkt hinauszögert, umso schlechter stehen die Chancen.

 

 

Dieser Besuch hat einen schon nachdenklich gemacht. Doch wie kommt man nur vom Glimmstängel los? Doch man sollte anders an die Sache herangehen. Man sollte sich mal ein paar Minuten Zeit nehmen und auf einem Blatt Papier aufschreiben, was für Vor- und Nachteile der Tabakkonsum hat. Allein dabei sieht man schon, dass das Rauchen nur Nachteile hat. Vorteile wird man kaum bzw. gar nicht finden. Also warum raucht man dann noch? Nun reift von dem Tag zu Tag der Wille, endlich mit der Raucherentwöhnung zu beginnen. Hat man sich dazu entschlossen, sollte man sich die notwendigen Hintergrundinformationen zur Raucherentwöhnung beschaffen. Es gibt nämlich die unterschiedlichsten Methoden, dem Nikotin Adieu zu sagen.

 

Hat man diese Informationen, so sollte man sich mit seinem behandelnden Arzt zusammensetzen, um die nächsten Schritte zum Nichtraucher zu besprechen. Die Raucherentwöhnung kann auch durch den Einsatz von Nikotinersatzpräparaten, wie Nikotinpflaster oder Kaugummi, begleitet werden. Aber auch die Anti-Raucher-Pille kann die Entzugserscheinungen, die anfangs auftreten werden, mildern bzw. unterdrücken. Doch hierzu ist die ärztliche Betreuung erforderlich, damit man nicht diese Medikamente falsch einsetzt und dadurch dessen Wirkung verfehlt wird. 

 

Eine Raucherentwöhnung mit Hilfestellungen vom Arzt oder Therapeuten sind meist erfolgreicher, als wenn man sie im Alleingang vollzieht. Mit der richtigen Motivation und der Unterstützung kann man schon bald ein Nichtraucher sein.

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