Nikotinabhaengigkeit
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08.02.2012
Nikotinsucht Raucherentwöhnung

Nikotinsucht Raucherentwöhnung

 

 

Jeder Raucher kennt die Risiken, die mit dem regelmäßigen Tabakkonsum verbunden sind. Doch leider ist es nicht ganz so einfach von der Nikotinsucht freizukommen. Denn schließlich hat sich der Körper im Laufe der Jahre an die regelmäßige Zufuhr von Nikotin gewöhnt und hat je nach Dosis eine stimulierende oder beruhigende Dosis. Aber beim Rauchen einer Zigarette werden neben Nikotin auch andere gesundheitsgefährdende Stoffe zugeführt.


So kommt es auch zu Teerablagerungen in der Lunge und diese sind ganz beträchtlich, wenn bedenkt, dass im Laufe eines Jahres bis zu einer Tasse Teer zusammen kommen können. Wenn man dann mal überlegt, wie lange man eigentlich der Nikotinsucht erlegen ist, dann sieht die Lunge sehr schrecklich aus. Nicht nur das man eher an Lungenkrebs erkranken kann, nein auch andere Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfruchtbarkeit, Impotenz oder Durchblutungsstörungen werden durch den regelmäßigen Tabakkonsum begünstigt.

 

 

Dieses Wissen sollte eigentlich ausreichen, um sich ernsthaft Gedanken zu machen, ob es nicht besser wäre, eine Raucherentwöhnung durchzuführen. Mit dem festen Willen, eine großen Portion Durchhaltevermögen und professioneller Hilfe kann man es schaffen endlich Nichtraucher zu werden. Bei den Krankenkassen sowie auch in Suchtberatungsstellen werden Seminare bzw. Kurse zur Raucherentwöhnung angeboten. In den Kursen wird man psychologisch betreut, damit man seine liebgewordene Gewohnheit rund ums Rauchen ändert.

 

Bei regelmäßigen oder starken Rauchen werden anfänglich Nikotinsersatzpräparate (z. B. Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi, Anti-Raucher-Pille) verabreicht, damit das Verlangen nach Nikotin gemildert wird. Der Nikotinspiegel im Körper wird nach und nach gesenkt, aber, da man keine Zigaretten mehr raucht bzw. inhaliert, kommen die anderen Schadstoffe nicht mehr in den Körper.

 

Durch den schwachen Entzug am Beginn der Raucherentwöhnung ist es möglich, die Nikotinsucht unter Kontrolle zu halten.  Auch ist die Rückfallrate nicht so hoch, wenn man diese Art des Entzuges wählt. Hat man die erste, schlimme Phase der Raucherentwöhnung überstanden – diese dauert so ca. 3 Monate -, dann kommt die Erhaltungsphase. Hier ist es notwendig, langfristig als Nichtraucher sein Leben zu meistern. Doch es haben schon andere Raucher geschafft, für immer zu den Nichtrauchern zu gehören.