Rauchentwöhnung mit Medikamente Rauchen schädigt die Gesundheit! Das weiß doch jedes Kind und trotzdem sterben täglich in Deutschland ca. 300 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das ist eine erschreckende Zahl, die nachdenklich machen sollte. Warum setzt man sich eigentlich den Gefahren aus? Schließlich begünstigt regelmäßiger Tabakkonsum Lungenkrebs, Impotenz, Unfruchtbarkeit, Herz-Kreislauferkrankungen sowie Durchblutungsstörungen nachweislich. Auch der finanzielle Aufwand nach der Erhöhung der Tabak-steuer ist gravierend, um seine Sucht zu finanzieren. Vielen Rauchern ist das hohe Risiko lange nicht bewusst, dass sie mit jeder Zigarette fördern, doch mit entsprechenden Hintergrundinformationen und einem festen Willen kann es jeder schaffen, dem Rauchen abzuschwören. Hat man endlich die Nase voll vom Glimmstängel, so sollte man das Vorhaben „Rauchentwöhnung“ genau vorbereiten. Als erstes sollte man genau sein Rauchverhalten beobachten. Hierfür eignet sich die Führung eines Rauchertagebuches bestens.
Dieses Tagebuch führt man ca. 1 Woche vor Beginn der Raucherentwöhnung. Hierin werden alle Zigaretten sowie die Situationen vermerkt, wann und warum man eigentlich raucht. Hat man die Aufzeichnungen beendet und liest sie anschließend genau durch, kann man genau ersehen, warum man eigentlich raucht. Nur dadurch kann man auch entsprechend seine Gewohnheiten ändern und Alternativen festlegen, damit man in der Raucherentwöhnung nicht wieder rückfällig wird. Ratsam ist es auch, dass man sich mit seinem Hausarzt in Verbindung setzt. Dieser kann einen bestens über die verschiedenen Methoden der Rauchentwöhnung informieren, das die Palette breit gefächert ist. So gibt es die Schlusspunktmethode, d. h. man hört von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen auf. Diese Methode kann auch mit Medikamenten, die als Nikotinersatz eingesetzt werden, unterstützt werden. Seit einiger Zeit gibt es auch ein Medikament zur Rauchentwöhnung, das ist die Anti-Raucher-Pille. Der Wirkstoff bzw. Substanz Bubropion mildert die Entzugserscheinungen und wird auch zur Rauchentwöhnung eingesetzt. Mit der notwendigen Willensstärke kann man dann endlich zum Ex-Raucher werden. Die Gesundheit wird es einem bald danken.
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