Raucherentwöhnung bekämpfen Die meisten Raucher möchten eigentlich insgeheim rauchfrei leben, aber es ist gar nicht so einfach, dies zu schaffen. Schließlich müsste man erst einmal wissen, was man für ein Rauchertyp ist. Hiefür gibt es den sogenannten Fagerström-Test. Mittels der ehrlichen Beantwortung der Fragen in diesem Test ist schnell herauszubekommen, was man für ein Rauchverhalten an den Tag legt. Diesen Fragebogen findet man im Internet oder auch bei entsprechenden Suchtberatungsstellen oder bei der Krebshilfe. Auch der Hausarzt kann einem hierzu Tipps geben und einen auch unterstützen beim Bekämpfen der Nikotinsucht. Weiß man nun, was mit für ein Rauchverhalten hat und bringt den festen Willen auf, eine Raucherentwöhnung zu beginnen, dann ist es sinnvoll, sich vorher über die Möglichkeiten und Methoden zu informieren. Informationsmaterial zur Raucherentwöhnung gibt es in Apotheken, Suchtberatungsstellen, bei Krankenkassen und beim Hausarzt.
Auch das Internet bietet auf verschiedenen Homepages sehr gute Hintergrundinformationen sowie Tipps zum Bekämpfen der Nikotinsucht an. Nur wenn man genau weiß, was eigentlich bei der Raucherentwöhnung passiert, kann man auch seinen Körper besser und richtig verstehen, damit man die Nikotinsucht erfolgreich bekämpfen kann. Meist sind die Raucherentwöhnungen, die im Alleingang durchgeführt werden, von wenig Erfolg gekrönt. Es gibt zwar einige Ausnahmen, aber leider klappt es bei den meisten Rauchern nicht ohne entsprechende Unterstützung. Hier gibt es entsprechende Seminare, die von Krankenkassen, Ärzten oder Heilpraktikern sowie Therapeuten durchgeführt werden. Bei den Seminaren erhält man nicht nur nützliche Tipps und Ratschläge, um erfolgreich die Sucht zu bekämpfen, sondern man bekommt auch die psychologische Unterstützung, die sehr wichtig. Man ist hier unter Gleichgesinnten, jeder spricht offen über seine Probleme bei der Suchtbewältigung und empfängt bzw. gibt Ratschläge, wie man manche schwierige Situation überwinden kann. Gerade regelmäßigen Rauchern ist es zu empfehlen, dass man ein fachmännisch geleiteten Kurs zur Raucherentwöhnung belegt, denn in der Anfangsphase ist das Verlangen nach Nikotin durch den Körper so stark, dass es gut ist, die Zeit durch Nikotinersatzpräparate zu begleiten. Meist kommt hier das Nikotinpflaster zum Einsatz, welches direkt auf die Haut geklebt wird und es wird regelmäßig Nikotin in die Blutbahn geleitet. Somit werden zwar die Entzugserscheinungen, wie Nervosität oder Gereiztheit gemildert, aber ist trotzdem notwendig, dass man seine Verhaltensweise nachhaltig verändert. Mit dem richtigen Willen und der entsprechenden Therapie kann man seine Nikotinsucht erfolgreich bekämpfen.
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