Tabakentwöhnung Eigentlich weiß ein jeder Raucher, dass das Rauchen nicht gerade gesundheitsfördernd ist. Das Rauchen ist genau so eine Sucht wie Alkoholismus oder Drogenkonsum, nur dass der Tabakkonsum legalisiert und mehr oder weniger toleriert wird in der Gesellschaft. Doch mit zunehmenden Maßen sind die Toleranzgrenzen bei der nichtrauchenden Bevölkerung sehr gesunken, da diese Bevölkerungsgruppe nicht einfach so zum Passivrauchen gezwungen bzw. genötigt werden möchte.
Es gibt immer mehr rauchfreie Zonen in öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden, so dass der Nicht-raucherschutz immer mehr zunimmt. Das ist auch in Ordnung. Hat ein Nichtraucher kein Problem mit dem blauen Dunst der Zigarette, dann kann er sich auch dahin begeben, wo geraucht wird. Ist man sich erst einmal bewusst, was das Rauchen alles im Körper eines Menschen verursacht, dann kommt der eine oder andere Raucher eher zu dem Entschluss, dass man sich eigentlich einer Raucherentwöhnung unterziehen sollte.
Regelmäßiger Nikotinkonsum erhöht das Krebs- und Herzinfarktrisiko, verursacht Herzkranzgefäßerkrankungen, fördert Bronchitis und Asthma und mindert den Geschmacks- sowie Geruchssinn. Dies sollte man sich bei jedem Anzünden einer Zigarette durch den Kopf gehen lassen. Auch als Nichtraucher sollte man sich das überlegen, ob man, obwohl kein Nikotin bewusst konsumiert wird, sich dem Risiko aussetzen möchte und sich den Räumen, wo aktiv geraucht wird, aufhalten sollte oder lieber rauchfreie Örtlichkeiten bevorzugt. Hat man dann als Raucher endlich die nötige Willenskraft, das Rauchen aufzugeben, so sollte dies wohlüberlegt und vorbereitet sein. Die Vorbereitungen der Raucherentwöhnung sollten damit beginnen, dass man so genanntes Rauchertagebuch ca. 1 Woche vor Beginn führt. Hier werden alle Zigaretten notiert, die man konsumiert. Macht man das bevor man eine Zigarette ansteckt, überlegt man sich eventuell schon im Vorfeld, ob es überhaupt nötig ist, sie jetzt zu rauchen. Dieses Rauchertagebuch veranschaulicht einem erst mal, wie oft und in welchen Situationen sind zur Zigarette greife. Bin ich mir dann dieser Situationen bewusst, dann kann ich in den Phasen der Raucherentwöhnung auch dementsprechend reagieren und es fällt einem leichter, doch noch zum Ex-Raucher zu werden. |